Oberlidstraffung bleibt beliebteste Schönheitsoperation  

Oberlidstraffung gehört zu den Top 3 ästhetischen Eingriffen

 

„Du siehst aber müde aus.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Oftmals liegt das erschöpfte Äußere an der Erscheinung der Augenpartie. Viele Menschen leiden schon im jungen Alter an Schlupflidern, hängenden Augenbrauen oder Tränensäcken und wirken somit älter als sie wirklich sind. Die Falte im oberen Lid ist so schnell aber nicht loszuwerden. Ausreichend Schlaf, alte Hausmittelchen oder teure Cremes helfen in diesem Fall nicht weiter. Eine ergebnisorientiertere Alternative ist die Oberlidstraffung. Diese ist der in Deutschland am häufigsten durchgeführte schönheitschirurgische Eingriff, denn er gilt als vielversprechende Maßnahme für ein frisches und jüngeres Aussehen.

 

 

Wie entstehen Schlupflider?

Schlupflider entstehen zum einen durch die Erschlaffung des Gewebes und der überschüssigen Haut im Alter und zum anderen durch einen Mangel an Elastin. Das Strukturprotein tritt an allen Stellen im Körper auf, an denen Gewebe oder Haut besonders elastisch sein muss, beispielsweise in der Lunge. Stress, Schlafmangel, falsche Ernährung, Alkohol, Zigaretten und andere Drogen können das Entstehen von Schlupflidern begünstigen. Die Falte im Augenlid tritt aber nicht nur im Alter auf. Das „Schönheits-Problem“ ist in anderen Fällen auch genetisch bedingt und kann daher ebenfalls im Kindesalter auftreten.

Wie verläuft die Schönheitskorrektur?

Ist die Falte im Lid erst einmal da, lässt sich diese leider nicht wie manch andere Falten mit kosmetischen Behandlungen oder Botox vermindern. Die Oberlidstraffung verspricht stattdessen eine deutliche Veränderung und ein frisches und waches Erscheinungsbild. Mit 4.369 Eingriffen[1] ist sie die in Deutschland am häufigsten durchgeführte Schönheitsoperation und das hat seinen Grund: Der Eingriff ist kurz, risikoarm und verjüngt das Gesicht optisch enorm. Der Patient wird örtlich betäubt und kann meist nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen. Auch die Ausfalldauer ist sehr kurz, nach nur 14 Tagen ist man wieder gesellschaftsfähig und nach 4 bis 6 Wochen ist auch Sport wieder möglich. Bei einer Oberlidstraffung wird grundsätzlich die überschüssige Haut entfernt. Um ein perfektes Ergebnis zu erzielen, kann im zweiten Schritt eine Eigenfettunterspritzung durchgeführt werden. Durch die Platzierung der Narbe in die natürliche Umschlagsfalte des Augenlides ist diese nach Abschluss der Wundheilung nicht mehr zu sehen.

Welche Risiken bestehen?

Die Narben einer Oberlidstraffung verlaufen in den natürlichen Lidfalten des Auges und sind bereits nach einigen Tagen kaum mehr zu sehen. Das verwenden einer speziellen Creme kann dabei helfen die Wund- und Narbenheilung zu beschleunigen. Die Fäden werden meist eine Woche nach der Korrektur gezogen. Wie bei jeder Operation, bestehen auch hier Risiken über die der Patient aufgeklärt sein sollte. Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Blutergüsse, Infektionen und Schwellungen können auftreten. Deshalb ist es umso wichtiger sich an einen Chirurgen zu wenden, der genügend Erfahrung mit dieser Art des Eingriffs hat.

[1] Statistik der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) von 2018