Schwangerschaften oder eine starke Gewichtsreduktion können die Bauchdecke erschlaffen lassen. Führen sportliche Aktivität und eine Ernährungsumstellung nicht zum gewünschten Erfolg, kann eine Straffung der Bauchdecke auch operativ vorgenommen werden.

Da sich in tiefen Bauchumschlagsfalten leicht chronische Entzündungen und Pilzinfektionen bilden, sind es neben ästhetischen häufig auch medizinische Gründe, die für eine Bauchdeckenstraffung sprechen.

Eine Bauchdeckenstraffung findet unter stationären Bedingungen und in Vollnarkose statt. Hierbei werden über einen horizontalen Schnitt in der Bikinizone überschüssige Haut und überschüssiges Unterhautfettgewebe entfernt. Eine gleichzeitige Fettabsaugung an Bauch, Rumpf und Hüften ist in vielen Fällen zu empfehlen, da nur so ein ästhetisch zufriedenstellendes Gesamtergebnis gewährleistet werden kann.

FAQ — Bauchdeckenstraffung

Die Narbe einer Bauchdeckenstraffung verläuft in der sogenannten Bikinizone am Unterbauch. Die Länge der Narbe ist abhängig vom Umfang der vorgenommen Straffung und beträgt meist zwischen 25 und 30 cm.

Bei einer großen Bauchdeckenstraffung wird der Bauchnabel umpositioniert und neu modelliert. Bei einer kleinen Straffung bleibt die Position des Bauchnabels unverändert.

In vielen Fällen ist eine gleichzeitige Fettabsaugung an Bauch, Rumpf und Hüften zu empfehlen, da nur so ein ästhetisch zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann.

In der Regel werden die Wunddrainagen nach vier bis fünf Tagen entfernt. Sollte es nach Entfernung der Drainagen zu einer Ansammlung von Flüssigkeit unter der Wunde kommen, so wird diese ambulant und schmerzlos punktiert.

Sofern nicht selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wurde, wird dieses nach zwei bis drei Wochen entfernt.

Eine Bauchdeckenstraffung findet stationär für drei bis vier Tage in einer Klinik statt.

Nach einer Bauchdeckenstraffung sollte für die Dauer von sechs Wochen ein zuvor maßangefertigtes Kompressionsmieder getragen werden. Es wird empfohlen, sich während dieser Zeit zu schonen und auf Sonne, Sauna, körperliche Belastungen und Sport zu verzichten.

Selbstverständlich ist nach einer Bauchdeckenstraffung noch eine Schwangerschaft möglich. Sie sollte aber für mindestens ein Jahr später geplant werden. Eine Bauchdeckenstraffung nach einer Geburt ist frühestens nach sechs bis zwölf Monaten zu empfehlen.

Schwangerschaftsstreifen befinden sich häufig am Unterbauch. Diese Streifen werden durch eine Straffung entfernt.

Die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung richten sich nach dem Umfang der Operation und können erst nach einer eingehenden Untersuchung festgelegt werden.