Eine Korrektur des Kinnprofils kann erheblich zur Verbesserung der Gesichtskonturen beitragen. Abhängig vom individuellen Befund und davon, ob ein Weichteildefizit oder ein knöcherner Substanzmangel vorliegt, kommen verschieden Behandlungsmethoden in Betracht.

Kleinere Korrekturen, wie die eines Volumenmangels, können durch eine Eigenfettunterspritzung, ambulant und unter örtlicher Betäubung erfolgen. Hierbei wird dem Oberschenkel oder der Hüfte eine geringe Menge Eigenfett entnommen. Dieses Fett wird aufbereitet und anschließend mit feinsten Kanülen in die zuvor markierten Areale eingespritzt. Auch eine Korrektur mit Hyaluronsäure ist in diesem Fall möglich.

Ein weiterer Eingriff, der ambulant vorgenommen werden kann, ist die Korrektur tiefer Kinngrübchen, die Männern Probleme beim Rasieren verursachen können. Verantwortlich für die Entstehung der Grübchen sind spezielle Bindegewebsfasern, die vom Knochen in die Haut einstrahlen und diese unterschiedlich stark einziehen. Die Behandlung besteht in der Trennung der einziehenden Bindegewebsfasern und einer Eigenfettinjektion.

Die Korrektur eines fliehenden Kinns ist ein umfangreicherer Eingriff und erfolgt unter Vollnarkose. In der Regel wird das fliehende Kinn durch ein unterentwickeltes Knochengerüst verursacht und muss durch das Einsetzen eines Implantats korrigiert werden. Die entstehende Narbe wird so positioniert, dass sie später kaum mehr zu sehen ist.

FAQ — Kinnkorrektur

Eine Kinnkorrektur durch Eigenfettinjektion kann ambulant und unter örtlicher Betäubung, auf Wunsch auch im Dämmerschlaf erfolgen. Sollte ein Implantat eingesetzt werden, ist individuell zu entscheiden, ob die Behandlung ambulant oder stationär vorgenommen wird.

Die Wahl einer Behandlungsmethode zur Korrektur des Kinnprofils erfolgt stets individuell und kann erst nach einer eingehenden Untersuchung getroffen werden. Bei leichten Korrekturen können durch eine ambulant vorgenommene Eigenfett- oder Hyaluronsäureinjektion äußerst zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden. Ist das Kinn zu schwach ausgebildet, ist in der Regel das Einsetzen eines Implantats die erfolgsversprechende Methode.

Neben den üblichen Operationsrisiken wie Blutergüssen, Schwellungen und Infektionen besteht bei nicht sachgerechter Planung die Gefahr einer Über- oder Unterkorrektur. Auch die Wahl eines zu großen Implantats kann langanhaltende Beschwerden verursachen.

Ein fliehendes Kinns lässt sich durch das Einsetzen eines Implantats korrigieren, gegebenenfalls in Kombination mit einer Eigenfettunterspritzung.

Eine Profilkorrektur des Kinns ist ab dem 21. Lebensjahr sinnvoll.

Eine Kinnkorrektur kostet ab 1900 EUR.