Als Gynäkomastie wird eine sicht- und tastbare Vergrößerung der männlichen Brustdrüsen bezeichnet.

Während sich die im Rahmen der Pubertät auftretende Gynäkomastie vorwiegend von selbst wieder zurückbildet, ist dies bei einer anderweitig verursachten Vergrößerung nicht der Fall. Ausgelöst wird eine Gynäkomastie zumeist durch ein hormonelles Ungleichgewicht, die Einnahme bestimmter Medikamente oder den Missbrauch anaboler Steroide. Da in seltenen Fällen auch bösartige Erkrankungen eine Vergrößerung der Brustdrüsen zur Folge haben können, sollten vor einer Korrektur der Hormonstatus überprüft und eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, um diese Ursache ausschließen zu können.

 

Fachkundige Hilfe bei Gynäkomastie

Die operative Korrektur einer Gynäkomastie kann je nach Ausprägung der Vergrößerung in Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden. Ein Eingriff dauert circa 60 bis 90 Minuten und kann mit einer Fettabsaugung kombiniert werden. Das Wiederauftreten der Gynäkomastie ist nach einer Operation nahezu ausgeschlossen.

Von der echten Gynäkomastie ist die so bezeichnete Pseudogynäkomastie oder Lipomastie zu unterscheiden, die durch Fetteinlagerungen in Folge eines überhöhten Körpergewichts verursacht wird. Einer Pseudogynäkomastie sollte eingangs versucht werden, mit einer Ernährungsumstellung beizukommen. Alternativ ist die operative Entfernung durch eine Fettabsaugung und anschließende Hautstraffung möglich.

 

Gynäkomastie – Beratung und operative Entfernung

Als erfahrener Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie kann Peyman Bamdad Sie ausführlich über die Möglichkeiten beraten, die eine Korrektur der Gynäkomastie bietet. Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Vorgespräch, um sich über den Ablauf eines Eingriffs informieren.

FAQ — Gynäkomastie

Eine Gynäkomastie ist an der Vergrößerung einer oder beider Brüste zu erkennen. Die vergrößerten Brustdrüsen sind tastbar. Durch eine Ultraschalluntersuchung kann die Diagnose bestätigt werden. Bei älteren Patienten sollte eine bösartige Erkrankung ausgeschlossen werden.

Eine Gynäkomastie kann ein hormonelles Ungleichgewicht, die Einnahme bestimmter Medikamente und den Missbrauch von Anabolika zur Ursache haben. Auch im Rahmen der Pubertät kann eine Gynäkomastie auftreten. Eine durch eingelagertes Fett in Folge starken Übergewichts verursachte Vergrößerung der Brust ohne vergrößerten Brustdrüsenkörper bezeichnet man als Pseudogynäkomastie (Lipomastie).

Eine Gynäkomastie kann durch Sport nicht reduziert werden.

Das Verfahren richtet sich nach dem Befund. Liegt eine Pseudo‑Gynäkomastie vor, reicht eine Fettabsaugung aus. Bei der echten Gynäkomastie muss über einen kleinen Schnitt Brustdrüsengewebe entfernt werden.

Bei Vorliegen einer durch Übergewicht verursachten Pseudo‑Gynäkomastie sollte vor dem Eingriff möglichst Gewicht reduziert werden. Da Nikotin die Wundheilung beeinträchtigt, ist für eine Woche vor und drei Wochen nach dem Eingriff vom Rauchen abzuraten. Zudem sollten blutverdünnende Medikamente, wie beispielsweise Aspirin, für die Dauer von zwei Wochen vor einer Gynäkomastie‐Operation nicht eingenommen werden.

Je nach Ausprägung der Vergrößerung kann eine Gynäkomastie-Operation unter Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden. Durch einen unterhalb der Brustdrüse angelegten Schnitt wird der Drüsenkörper reduziert. Überschüssige Fettgewebe wird abgesaugt und abschließend der Hautmantel gestrafft. Nach dem Eingriff muss für die Dauer von sechs Wochen eine Kompressionsweste getragen werden. Es wird empfohlen während dieser Zeit auf Sonne, Sport und Sauna zu verzichten.

Eine Gynäkomastie-Operation dauert ungefähr 60 bis 90 Minuten.

Um das Ergebnis einer Gynäkomastie-Operation zu sichern, sollte nach einem Eingriff für die Dauer von sechs Wochen eine Kompressionsweste getragen werden. Eine körperliche Schonung ist für die Dauer der Wundheilung angeraten. Es wird außerdem empfohlen, mindestens sechs Wochen auf Sonne, Sauna und Sport zu verzichten.

Sofern nicht mit besonderer körperlichen Anstrengung verbunden, werden Sie nach einer Woche wieder Ihrem gewohnten Alltag nachgehen können.

Die Entfernung des überschüssigen Brustdrüsengewebes erfolgt in narbensparender Operationstechnik mit besonders kleinen Schnitten. Nach dem endgültigen Abheilen werden die entstandenen Narben nahezu unsichtbar sein.

Eine fachkundig durchgeführte Gynäkomastie‐Operation ist ein risikoarmer Eingriff. Spannungsschmerzen im Bereich der Brust, die postoperativ auftreten können, sind medikamentös gut zu behandeln. Leichte Schwellungen und Blutergüsse verschwinden in der Regel nach einigen Tagen von allein.

Ein Wiederauftreten der Gynäkomastie nach einer Operation ist nahezu ausgeschlossen.

Eine Gynäkomastie-Operation kostet ab 2200 EUR.

Sie haben Fragen zur Korrektur der Gynäkomastie oder denken über einen Eingriff nach? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir sind gern für Sie da!

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